Motivatoren – was motiviert dich?

Was sind Motivatoren?

Wodurch eine Person motiviert ist, kann ganz unterschiedlich sein. Manche Menschen können durch eine Gehaltserhöhung motiviert werden, andere gar nicht. Dafür werden sie motiviert von der Aussicht, die Weihnachtsfeier organisieren zu können oder mehr Urlaub zu bekommen. Diese abstrakten Konstrukte, die Menschen motivieren können, werden Motivatoren genannt.

Welche Motivatoren gibt es?

Ich arbeite mit dem Modell des IMX Motivationsindexes, der sieben Gruppen von Motivatoren unterscheidet. Diese Gruppen lassen sich natürlich noch weiter aufschlüsseln oder kombinieren. Dennoch gibt dieses Modell ein einfach zu verstehendes und übersichtliches Bild der Motivatoren.

In der Grafik ist ein beispielhafter IMX Motivationsindex aufgetragen. Die einzelnen Motivatoren werden nun von links nach rechts erklärt. Nicht alle Aspekte müssen auf alle Menschen, die durch diesen Motivator motiviert werden, zutreffen. Zum Beispiel muss ein wirtschaftlich motivierter Mensch nicht unbedingt durch Geld motiviert sein.

Der ästhetische Motivator (grün):

Dieser Motivator spiegelt die Motivation nach Ausgeglichenheit und Harmonie wieder, oder auch Form und Schönheit. Für diese Menschen ist es oft wichtig, ein harmonisches respektvolles Umfeld zu haben, sich künstlerisch ausdrücken zu können und kreativ zu sein. Auch Urlaub und Work-Life-Balance nehmen oft einen hohen Stellenwert ein.

Der wirtschftliche Motivator (blau):

Diese Dimension gibt die Motivation für wirtschaftliche Erträge und praktische Gewinne wieder. Das muss nicht unbedingt nur der Wunsch nach finanziellem Gewinn sein, das kann auch die Bedeutung der Frage „Was habe ich davon?“ wiederspiegeln. Effizienz, praktischer Nutzen und Ergebnisse sind meist sehr wichtig.

Der individualistische Motivator (orange):

Die individualistische Motivation gibt das Bedürfnis einer Person, als besonders und unabhängig gesehen zu werden, wieder. Werte wie Freiheit, Souveränität und Einzigartigkeit sind oft damit verbunden. Diese Menschen möchten sich von anderen abheben und „ihr eigenes Ding“ machen. Sie mögen es nicht, in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt zu werden.

Der politische Motivator (rot):

Dies beschreibt die Motivation zu führen, Einfluss und Kontrolle über das Umfeld auszuüben – jedoch nicht unbedingt auf politischer Ebene. Solche Menschen suchen oft Macht und Wettbewerb. Status und Ansehen ist wichtig, sie übernehmen gern Verantwortung.

Der altruistische Motivator (gelb):

Dieser Antrieb ist die Motivation, anderen Nutzen zu bringen, ohne für sich selbst davon einen Nutzen zu erwarten. Solche Menschen unterstützen gerne andere, die Verbesserung der Gesellschaft ist ihnen wichtig, sie zeigen oft großes Mitgefühl und sorgen gern für andere.

Der regulatorische Motivator (grau):

Der regulatorische Motivator gibt den Antrieb, Ordnung, Routine und Struktur herzustellen. Dies kann mit einem Anhaften an Traditionen und Sicherheit verbunden sein. Diesen Menschen sind Regeln und Protokolle wichtig, sie sind fokussiert und ordentlich.

Der theoretische Motivator (braun):

Dies ist der Antrieb zu lernen, nur um des Lernens willen. Diese Menschen möchten verstehen, Wissen erwerben und die Wahrheit herausfinden. Sie sind oft rational, objektiv, sehr lernfähig, streben nach Neuem und lösen gerne Probleme auf sehr analytische Art.

Deine Motivatoren und die von anderen

Hast Du Dich bei einem oder mehreren der genannten Motivatoren wieder gefunden? Hast Du schon eine Ahnung, was Deine Hauptmotivatoren sein könnten?

Die Person, zu der der Motivationsindex oben gehört, ist hauptsächlich durch wirtschaftlichen Gewinn und Struktur motiviert. So jemand könnte zum Beispiel im Finanzamt arbeiten. Die Aussicht, ein Büro mit Aussicht ins Grüne zu bekommen, würde diese Person weniger motivieren. Die Aussicht, anderen helfen zu können, würde diesen Menschen nicht interessieren oder sogar stark demotivieren.

Bedenke also, dass nicht alle Menschen auf die gleiche Art motiviert werden können wie Du. Die meisten Menschen glauben, dass andere genauso ticken wie sie. Vielleicht ist es Dein Traum, Dich mit Deiner eigenen besonderen Geschäftsidee selbstständig zu machen (hohe individualistische Motivation). Deine Freundin könnte hingegen davon träumen Millionärin zu werden, was Dich relativ wenig reizt.

Meine eigenen stärksten Motivatoren sind der individualistische und der politische. Ich möchte mein eigenes Ding machen und andere Menschen inspirieren. Deshalb habe ich mich als Coach und Trainer selbstständig gemacht. Mit dieser Kombination wäre ich auch als Geschäftsführer gut geeignet. Mein am geringsten ausgeprägter Motivator ist der regulatorische. Strukturen und Regeln mag ich gar nicht, ich möchte frei entscheiden können, was ich tue und wie.

Was motiviert Dich? Wie kannst Du Dich selbst motivieren? Wirkst Du in Deinem Umfeld und in Deiner Tätigkeit motiviert? Finde es heraus – mit dem IMX Motivationsindex oder dem IMX Leistungspotenzialprofil, welches noch zwei weitere großartige Tools kombiniert, um ein Profil Deiner Persönlichkeit zu erstellen. Sprich mich an!

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